Eine Gedankenrunde mit Alexis.

AlltagsgedankenVon Alexis

Hey ihr Lieben, ich bin die Alexis.

Heute erzähle ich euch einfach mal ein paar Facts. Kein Deep Talk und auch keine Lebensberatung. Einfach ein paar Sachen, bei denen wir wahrscheinlich alle direkt jemanden im Kopf haben.

Falls du dich angesprochen fühlst …
ich habe keine Namen genannt.

Fangen wir mit Chats an.

Du schickst jemandem einen Snap.
Die Person ist online, dann wieder offline und später wieder online. Dein Snap bleibt natürlich zu. Bestimmt einfach dreimal übersehen. Kann ja mal passieren.

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Wenn jemand zwei Stunden zum Antworten braucht, kannst du natürlich nicht nach zehn Sekunden zurückschreiben. Sieht ja sonst so aus, als hättest du gewartet. Hast du auch, aber das behalten wir jetzt einfach für uns.

Noch schöner ist es, wenn deine Nachricht seit Stunden unbeantwortet bleibt, aber deine Story nach 40 Sekunden angeschaut wurde. Ach, dafür hattest du also kurz Zeit?

Und wenn aus „HAHAHAHAHAHA“ plötzlich nur noch „haha“ wird, ist irgendwas passiert. Wir kennen doch alle den Unterschied. Aber natürlich ist dir das alles total egal. Deswegen kennst du den Aktivitätsstatus der Person auch besser als deinen eigenen Stundenplan.

Bleiben wir kurz bei Menschen, bei denen ein bisschen Abstand vielleicht ganz angenehm wäre.

Eine richtige Red Flag ist, wenn jemand im Streit Sachen gegen dich benutzt, die du ihm im Vertrauen erzählt hast. Ich dachte, wir hatten ein persönliches Gespräch. Du hast anscheinend schon für die nächste Diskussion mitgeschrieben.

Auch schön sind Menschen, die alleine total lieb zu dir sind und vor ihren Freunden plötzlich ganz anders werden. Warte kurz, welche Version von dir ist denn jetzt die richtige?

Und „War doch nur Spaß“ macht einen blöden Kommentar nicht lustiger. Wenn du mich vor allen bloßstellst, kannst du dich danach bitte auch vor allen entschuldigen. Eine private Nachricht macht den Moment leider nicht rückgängig.

Reden wir lieber über Schule und Arbeit. Da sind wenigstens alle gemeinsam genervt.

Sonntag ab ungefähr 18 Uhr ist kein richtiger Sonntag mehr. Du liegst noch auf dem Sofa, aber dein Kopf sitzt schon montagmorgens beim ersten „Guten Morgen“.

Und am Abend möchtest du für die Klausur lernen. Du schaust nur kurz aufs Handy und landest auf TikTok. Plötzlich weißt du, was eine fremde Person zum Frühstück gegessen hat, aber immer noch nicht, was morgen drankommt. Sehr hilfreich.

Es gibt aber auch diese kleinen peinlichen Momente. Jemand winkt in deine Richtung, du winkst zurück und merkst, dass die Person hinter dir gemeint war. Dann wird aus dem Winken ganz schnell ein Haare-Zurechtmachen. Genau das hatte ich sowieso vor.

Beim Friseur fragt er: „Und, gefällt es dir?“ Natürlich sagst du: „Ja, voll schön, danke.“ Innerlich rechnest du schon aus, wie lange das Nachwachsen dauert. Was sollst du sonst sagen? „Könnten wir bitte noch einmal zurück zu vorhin?“

Und ein Gruppenchat kann den ganzen Tag aktiv sein. Sobald du fragst, ob man sich treffen möchte, sind plötzlich alle verschwunden. Gerade hatten noch sieben Leute Zeit, über ein Video zu diskutieren. Jetzt hat anscheinend niemand mehr Empfang.

„Wir müssen später reden“ zu schreiben und danach drei Stunden offline zu gehen, sollte ebenfalls verboten sein. Ich habe inzwischen schon zwölf mögliche Gespräche im Kopf geführt und du machst wahrscheinlich entspannt ein Nickerchen.

Die besten Antworten fallen einem dann natürlich erst ein, wenn das Gespräch seit zwei Stunden vorbei ist. So gut, dass man kurz überlegt, die Diskussion noch einmal neu zu starten. Nur damit dieser eine Satz noch seinen Auftritt bekommt.

Ja, okay, reicht jetzt für heute. Ich merke gerade, dass ich mich beim Erzählen selbst wieder über alles aufrege.

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